trend. PREMIUM, 20.02.2026 (PDF E-Paper)
HERZLICH WILLKOMMEN zu einer trend-Ausgabe, in der es trotz Fastenzeit ums Schlemmen geht. Der Tourismusboom, zusätzlich befeuert vom Song Contest im Mai, führt in Wien zu einer beispiellosen Expansion der kulinarischen Konzepte. Davon profitieren vor allem Großgastronomen von Plachutta über Figlmüller bis hin zu Barbaro, wie Manfred Gram und Paula-Marie Pucker ab Seite 30 schreiben. In die lukullische Recherche der beiden trend-Redakteure mischte sich auch ein Schuss Aufregung vor dem Opernball: Unmittelbar nach seinem Treffen mit Pucker sauste Junggastronom Christoph Plachutta, der bei der abendlichen Eröffnung in der Staatsoper in erster Reihe debütierte, zu seinen letzten Vorbereitungen vor dem großen Auftritt.
Ebenfalls wenige Stunden vor dem Society-Großereignis fand das Cover-Interview mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger am Wiener Minoritenplatz statt. Zum Gespräch im Außenministerium hatte Meinl-Reisinger, die sich bei ihren Reisen mit Freude um die Belange der heimischen Außenwirtschaft kümmert, meinem Kollegen Andreas Lampl und mir etwas Besonderes mitgebracht: einen alten US-Report aus dem Jahr 1951 zu Hürden der Wettbewerbsfähigkeit von Österreichs Wirtschaft. Das Kammersystem, Kartelle und der ausufernde Staatseinfluss wurden dabei als Faktoren benannt, die einer Entfesselung im Wege stehen. Launiger Befund der Gesprächsteilnehmer: „Viel hat sich nicht geändert.“ Lesen Sie das vollständige Interview mit der „Außenwirtschaftsministerin“ ab Seite 14.
Einer besonders kniffligen Frage des Wettbewerbs auf der Schiene widmet sich trend-Redakteur Markus Groll in seiner Story über die Offensive der privaten Westbahn auf der Südbahn-Strecke, die Anfang März startet. Dürfen Züge made in China auf europäischen Gleisen rollen, und welche Schlussfolgerungen sind aus den Antworten auf diese Frage für die Industriepolitik zu ziehen? Der zuständige Minister Peter Hanke von der SPÖ hat das Thema jüngst mit einer eigenen WiFo-Studie problematisiert, nachzulesen auf trend.at. Dass die Westbahn-Chefs ebenfalls konsequent Kunden in den Mittelpunkt stellen, lesen Sie ab Seite 20.
Um die kundenfreundlichsten Unternehmen geht es schließlich auch im größten österreichischen Ranking zum Thema Kundenzufriedenheit ab Seite 36, koordiniert von Oliver Judex. Viel Lesevergnügen!
Bernhard Ecker
Chefredakteur