trend.EDITION 1/26 - Die 300 besten Arbeitgeber Österreichs
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trend.EDITION 19.03.2026

Top Jobs 2026 - Die 300 besten Arbeitgeber Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser!

HERZLICH WILLKOMMEN zur ersten Ausgabe unserer trend.EDITION im heurigen Jahr mit einer Coverstory, die in aufgewühlten Zeiten durchaus auch Optimismus verbreiten kann. Zum Beispiel, wenn bei Telekombetreiber Drei Österreich junge Mitarbeitende aus 40 Ländern zusammenkommen und ihre Nationalgerichte beim Mittagstisch teilen – von Coq au Vin über Bacalhau bis zu Dal. Animositäten zwischen den Nationalitäten gibt es keine, im Gegenteil: Die 1.500 Beschäftigten bilden eine große Familie, die sich im Speziellen auch um ihren Nachwuchs kümmert – und dafür nun vom trend als „Top-Arbeitgeber für Young Professionals“ ausgezeichnet wird. Es ist dies eine neue Kategorie, die wir anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Rankings der „300 besten Arbeitgeber Österreichs“ eingeführt haben (ab Seite 55).

Weniger friedlich geht es auf der Weltbühne zu, konkret im Nahen Osten, wo die Vereinigten Arabischen Emirate, die in den vergangenen Jahren einen Wirtschaftsboom auch abseits der Ölindustrie erlebten, unfreiwillig in den Krieg gegen den Iran hineingerutscht sind. Damit sind über 1.300 Österreicher:innen, die vor allem in Dubai und Abu Dhabi tätig sind, zu unmittelbar Betroffenen geworden. Dennoch, so ergibt ein Rundruf bei CEOs und Managern, die teilweise vor Ort ausharren, geht die Mehrheit davon aus, dass sich an der Strahlkraft der Emirate als sicherer Hafen längerfristig gesehen nichts ändern wird – auch wenn während eines Telefonats, das mein Kollege Andreas Lampl für die Story (ab Seite 24) führte, im Hintergrund gerade Explosionen zu hören waren. Und – um (zweck)optimistisch zu bleiben – geht es nach Ex-Kanzler Sebastian Kurz, der selbst im Nahen und Mittleren Osten tätig ist, „könnte im Mai schon wieder halbwegs Business as usual herrschen“.

Ein indirekt betroffener Unternehmer ist übrigens der Winzer Lenz Maria Moser aus der bekannten niederösterreichischen Weindynastie, der in China 250 Hektar Weingärten bestellt und pro Jahr 500.000 Flaschen mit chinesischem Wein abfüllt und diesen verstärkt exportieren will (siehe Story Seite 40). Mosers größte Wachstumsmärkte waren bis zuletzt ausgerechnet Dubai und Abu Dhabi. Bis zu 260 Euro kostet eine Flasche, konkret die Cuvée „Château Longyu M12“, von der sich sogar der französische Präsident Emmanuel Macron auf der Wine Paris im Februar beeindruckt zeigte. Genauso übrigens wie Chefredakteur Bernhard Ecker, der – es sei an dieser Stelle verraten – im Rahmen einer Blindverkostung den M12 sogar einem „Opus One“ von Mondavi und Rothschild vorzog.

Wir wünschen eine optimistische Lektüre!

Oliver Judex - stv. Chefredakteur


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